Geschichtlicher Abriss

edificio_viejo_ ULMA Conveyor Components wurde 1958 von 17 Arbeitern gegründet, die überein kamen, einen genossenschaftlich geführten Betrieb zu schaffen, der anfangs als Cooperativa Industrial de Ochandiano bezeichnet wurde.

Die Genossenschaft namens ROCHMAN, S.Coop. wurde von den ersten Arbeitergemeinden im Landkreis Otxandio gegründet. Sie wurde im offiziellen Register des Arbeitsministeriums eingeschrieben und erlangte nach und nach den vollen Status als juristische Person. Im Dezember 1958 erfolgte die Aufnahme des Betriebs, der aus Hilfsleistungen im Schlossereibereich allgemein und im Kesselbau bestand.

Der Grund für diese Initiative war in erster Linie die damalige Existenz lediglich eines Industriebetriebs in Otxandio. Dieser konnte den Bedarf an Arbeitsplätzen, der angesichts der Abwendung einer landwirtschaftlich geprägten Mentalität hin zur Industrie noch verstärkt wurde, nicht mehr decken. Die nötigen Geldmittel zur Aufnahme des Betriebs wurden zum einen durch Beiträge der Genossenschafter in Höhe von jeweils 50.000 Peseten und zum anderen durch rückzahlbare Einlagen von Einwohnern der Gemeinde in Höhe von mindestens 5.000 Peseten aufgebracht.

MEILENSTEINE DER UNTERNEHMENSGESCHICHTE

  1. 1960

    Die Entwicklung der Genossenschaft bis 1965 ging relativ schleppend voran – man arbeitete für nur einen Kunden, FUNCOR, als Zulieferer. Hergestellt wurden Landwirtschaftsmaschinen wie Häcksler, Mischer und Kupplungen. Ab 1965 hingegen ging es steil bergauf. Die Produktpalette wurde erweitert, es kamen Kesselbau und Komponenten für Silos und andere landwirtschaftliche Anlagen hinzu. Im Rahmen dieser Anlagen tauchten die ersten Bandförderer für Tierfutter auf. Man knüpfte erste Kontakte mit dem Vertreter der französischen Firma NACOMA in Spanien und zwischen 1967 und 1968 folgte der Abschluss eines Vertrags über technische Unterstützung, der dem Unternehmen durch Lieferung von Fischverarbeitungsanlagen Zutritt in die Fischereibranche verschaffte.

    Eine weitere Initiative ergab sich aus der Existenz eines bestimmten Produkts – der Rollen, die in den für FUNCOR hergestellten Förderbändern für Tierfutter zum Einsatz kamen. Von da an begann man mit der Herstellung von Rollen sowie den unterschiedlichsten Förderanlagen für Eisengießereien, Kiesgruben, Papiermühlen usw. Am 1. Januar 1968 erfolgte der Anschluss des Unternehmens an Lagun-Aro und am 7. August 1969 an die Genossenschaftsbank Caja Laboral.

  2. 1980

    1984 beschloss man den Bau einer Produktionsanlage zur Unterbringung der Rollenherstellung. Ein Projekt mit drei voneinander unabhängigen Bereichen -Verpackung, Fördertechnik und Bergbau – begann Gestalt anzunehmen.  

  3. 1990

    1990 begann man mit dem Export von Verpackungsmaschinen, wobei sich die Notwendigkeit ergab, einen passenden Handelsnamen zu finden. Nach erfolgreicher Markenregistrierung nutzte man die aufgrund des neuen baskischen Genossenschaftsgesetzes erforderliche Statutenänderung, um den eingetragenen Genossenschaftsnamen zu ändern und an den Vertriebsnamen anzupassen. Die positive Entwicklung der Geschäfte führte 1995 zu einer Vergrößerung des Rollenwerks. 1999 wurde eine neue Anlage zur Unterbringung des Bereichs Fördertechnik eingeweiht. 

  4. 2008

    Im Mai 2008 erging seitens der Generalversammlungen der Genossenschaften ROCHMAN und ULMA C y E der Beschluss zur Integration von ROCHMAN in die ULMA-Gruppe.